Ein Pärchen, er Deutscher (41), sie ist Polin (38), war gerade auf dem Heimweg, als ein Unbekanner ein Wahlplakat der Linkspartei von einer Laterne abriss. Das Paar stellte den Mann zur Rede, dieser griff aber sofort nach einem Messer, verletzte die Frau leicht an der Hand, den Mann aber schwer am Hals, Oberkörper und Gesicht. Der Mann wurde im Virchow-Klinikum notoperiert, sei außer Lebensgefahr. Die Polizei hat die Suche nach dem Täter bereits aufgenommen. Zeugen beschrieben einen Mann türkischer, oder arabischer Abstammung.
Messerattacke auf Pärchen in Berlin-Wedding
Labels: Berlin, Messerattacke, Wahlplakat, Wedding
Mann wurde bei einem Streit in Berlin die Nase abgebissen
Der Ruf nach Zivilcourage wurde gerade in den letzten Jahren immer lauter und das vor allem, weil den meisten Menschen eben diese immer wieder abgesprochen wird.
In Berlin ist einem 37-jährigen Mann nun seine Zivilcourage zum Verhängnis geworden. Als in der Nacht vom Freitag zum Samstag zwei Männer vor einem Bistro auf einen anderen Mann einschlugen, zögerte der 37-Jährige nicht lange und schritt ein.
Doch diesen Mut bereute er wohl bereits kurz danach. Das vermeintliche Opfer ging auf seinen tapferen Retter los und biss ihm mit voller Kraft in die Nase. Als er seinen Biss lockerte, hatte er einen Teil der Nase im Mund. Glücklicherweise schluckte er sie nicht runter und sie konnte noch in der Nacht angenäht werden.
Die Polizei ermittelt jetzt gegen das vermeintliche Prügel-Opfer wegen schwerer Körperverletzung, während sein "Retter" wohl noch mal über Zivilcourage nachdenkt.
Quelle: BerlinerKurier
Labels: Angriff, Berlin, Biss Polizei, Nase
Berliner braut das stärkste Bier der Welt mit 27,6 Vol%
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.", sagte eins Benjamin Franklin.
Demnach müßte Gott den Berliner Braumeister Thorsten Schoppe besonders in sein Herz geschlossen haben. Dieser braute, mit einem Wert von 27,6 Vol%, das stärkste jemals nach deutschem Reinheitsgebot produzierte Bier.
Foto: Rekordbrauer Thorsten Schoppe
Braumeister Schoppe überbot damit den bisherigen Rekordhalter um mehr als zwei Prozentpunkte. Bestätigt wurde der unglaubliche Wert von dem Leiter des Fachgebietes Brauwesens des Instituts für Biotechnologie der Technischen Universität in Berlin-Wedding, Prof. Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner.Wer sich jetzt selber einmal sein Bier brauen möchte, bekommt hier die Gelegenheit dazu.
Na dann Prost!
Quelle: BerlinerKurier
Spitzel-Angriff auf Häufchen-Sünder
Würden Sie für 20 Euro ihren Nachbarn verpetzen?
Diese Frage müssen sich eventuell bald die Berliner stellen. Es geht dabei um das stinkendste Problem der Hauptstadt, die unzähligen Hundehaufen auf den Berliner Wiesen und Wegen. Jedem Bürger wird für die Anzeige eines Häufchen-Sünders 20 Euro von der 100-150 Euro hohen Strafe in Aussicht gestellt.
Berlin nimmt sich bei der Idee die bayerische Stadt Rehau zum Vorbild. CDU-Innenexperte Dr. Robbin Juhnke sagte dazu: „Berlins Hundebesitzer werden immer rücksichtsloser, das merkt man deutlich."
Bisher hat Rehau noch keine Prämie an ihre Spitzel gezahlt, aber es geht auch eher darum eine präventive Maßnhme zu nutzen.
„Wir haben das Problem erkannt. Es geht um den Aufbau einer entsprechenden Drohkulisse. Der Aufruf zur Denunziation ist zwar kritisch, aber vom Grundsatz her ist die Initiative richtig. Es geht nicht ums Denunzieren an sich, sondern darum, den Druck auf uneinsichtige Hundehalter zu erhöhen“, führt Juhnte weiter aus.
Würden sie ihren Nachbarn für 20 Euro verpetzen?
Berliner Schüler stimmen gegen späteren Unterricht
Nun also doch nicht! Die Schüler des Berliner John-Lennon-Gymnasiums stimmen eindeutig gegen die Verlegung des Unterrichtsbeginns auf 9 Uhr.
Es klang nach einem eindeutigen Ausgang als das John-Lennon-Gymnasium in Berlin die Schüler zu einer Abstimmung aufforderte, um den Unterricht eine Stunde später beginnen zu lassen (KloArt berichtete). Doch die Schüler entschieden anders als die meisten vermuteten. Mit einer klaren Mehrheit lehnten sie den Vorschlag ab und stimmten für die Beibehaltung der bisherigen Anfangszeit von 8 Uhr.
Ausschlaggebend waren die Schüler der Unterstufen, die wohl ihre Freizeit- und Vereinsaktivitäten durch den später endenden Unterricht gefährdet sahen.
Nur 22 Schüler enthielten sich der Stimme. Naja, keine Meinung ist ja bekanntlich auch eine Meinung.
Labels: Berlin, John-Lennon-Gymnasium, Schule, Unterricht
Langschläfer - Berliner Schule will den Unterrichtsbeginn um eine Stunde verlegen
Das Berliner John-Lennon-Gymnasium will nun den Morgenmuffeln unter den Schülern entgegen kommen und die erste Stunde auf um 9 Uhr verlegen.
Generationen von Schülern mussten sich in Deutschland am frühen Morgen zur Schule schleppen und bekamen die erste Stunde oftmals nur im Halbschlaf mit. Doch nun will das John-Lennon-Gymnasium in Berlin-Mitte sich der Problematik der verschlafenen Schüler annehmen und die erste Unterrichtsstunde, testweise erstmal nur in der Winterzeit, um eine Stunde verlegen. Die Schule soll dann erst um 9 Uhr anfangen, sodass die Schüler ausgeschlafen und konzentriert den Schultag angehen können.

Foto: jlgym-berlin.de
Einige Stimmen aus der Politik und der Lehrergewerkschaft haben sich schon positiv gegenüber einem später beginnenden Unterricht geäußert. Besonders die Mitbestimmung der Schüler über die Gestaltung ihres Schulalltags ist ein gutes Beispiel und sollte schule machen in den Schulen der Bundesrepublik.
Bisher wurden schon die Schulklingeln auf ihre Initiative hin abgeschafft ohne den Unterrichtsablauf zu behindern.
Labels: Berlin, John-Lennon-Gymnasium, Schule, Unterricht
Gericht entmündigt Jaana J. - endlich Hilfe für die Finnin vom berliner Flughafen
Nach monatelanger Odyssee in der die Finnin Jaana J. durch Berlin irrte und auf dem Flughafen Schönefeld schlief, wird ihr nun endlich geholfen. 
Bild: bz-berlin.de
Die Geschichte der scheinbar verwirrten Finnin Jaana J., die in Berlin strandete und auf dem Flughafen Schönefeld schlief, bewegte nicht nur die Menschen in ihrer Heimatstadt Tyrvää. Nachdem ein finnischer Geistlicher und die deutschen Behörden vergeblich versucht hatten die Frau zur Heimreise zu bewegen, irrte sie ohne Sprachkenntnisse durch Berlin. Nun griff ein finnisches Gericht ein und entmündigte sie.
Ihr finnischer Vormund soll nun die Interessen von Jaana J. vertreten und sie im Idealfall dazu bewegen zu ihrer Familie zurückzukehren.
Berliner Bordell sorgt mit Sex-Flatrate für Aufregung
Das Bordell "Pussy Club" in der Nähe des Berliner Flughafens Schönefeld reagiert mit einer Sexflatrate auf die Wirtschaftskrise.
Flatrates gibt es mittlerweile überall. Mann kann für einen festen Betrag Telefonieren, im Internet surfen, oder alkoholische Getränke konsumieren. Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis diese Idee auch im Rotlichtmilieu aufgegriffen wird. Ein Berliner Bordell nimmt nun eine Vorreiterrolle ein. An Wochentagen ist von 10 bis 16 Uhr, von den Getränken bis zu den Frauen, alles inklusive.
Doch nicht alle sind begeistert von dem Angebot. Viele Berliner Politiker äußerten ihren Unmut über die Sexflatrate und verwiesen auf die Ausbeutung der Prostituierten und möglichen Gesundheitsschäden.
Während die Politik nun Schritte prüft um das Angebot zu unterbinden, ist die Website des Clubs in den letzten Tagen, aufgrund der hohen Zugriffszahlen, zeitweise kollabiert.
Labels: Berlin, Bordell, Club, Prostitution, Sexflatrate
Geistig verwirrte Frau am Flughafen Berlin Tegel gestrandet.
Falls jemand in den letzten Monaten den Flughafen Berlin-Tegel besucht hat, war es recht wahrscheinlich, dass ihm eine schöne blonde Frau mit Lockenwicklern, Flipflops und einem Rock bekleidet über den Weg lief.
Bei dieser Frau handelte es sich um Jaana J., einer Finnin, die Anfang Dezember aus einer ambulanten Behandlung in ihrer Heimatstadt Tyrvää verschwunden war. Anscheinend führte sie ihr Weg nach Berlin. Dort lebte sie in den letzten Monaten auf dem Gelände des Flughafens Tegel. Nachdem ihr Koffer gestohlen wurde, war die Finnin ohne Deutschkenntnisse und ihrem Gepäck endgültig auf dem berliner Flughafen gestrandet.
Was sich nun anhört wie die Handlung des Films "Terminal", bei der Tom Hanks nach dem Zusammenbruch seines Heimatlandes auf einem amerikanischen Flughafen landet, endet in diesem Fall jedoch nicht mit einem typischen filmischen Happy-End.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen die Frau von einer Heimreise zu überzeugen und einer zwischenzeitlichen Einweisung in die Psychatrie, irrt Jaana J. nun mittellos und ohne Sprachkenntnisse durch Berlin.
Die finnischen Behören und Medien werfen nun Berlin Unmenschlichkeit und unterlassene Hilfeleistung vor. Die richterliche Entscheidung die Frau zu entlassen sei verantwortungslos, so der Tenor in Finnlands Medien.
Studentenprojekt in der Bild
Der bereits erwähnte Berlin Music Clash hat nun auch seinen Weg in die erfolgreichste Zeitung Deutschlands geschafft. Ein herzlichen Glückwunsch an die Organisationen und an alle Teilnehmer an dieser Stelle.
Der 30.9. ist zwar ein Dienstag und kein Montag, aber naja auch die Bildreporter können nicht alles wissen.
Praktikum
Wie ja bereits einige wissen mache ich seit einiger Zeit ein Praktikum bei der Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf und bisher konnte ich leider aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarung nichts berichten. Heute wurde ich jedoch zum "Außeneinsatz" mitgenommen :-) und deshalb ein kleiner Erfahrungsbericht.
Der erste Termin war bei der WBG wo sich der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die ehre gab (und mir die Hand schüttelte) um sich über das Projekt Sophia (SOZIALE PERSONENBETREUUNG — HILFEN IM ALLTAG) zu informieren.
Meiner Meinung nach zumindest ein guter Ansatz, obwohl das Vollpaket mit rund um Überwachung zumindest etwas Suspekt ist.
Das ganze hat ca. eine halbe Stunde gedauert. Herr Wowereit hat sich dann noch mit der Presseschar eine der Wohnungen angeschaut, aber wir (die Bezirksbürgermeisterin und ich) hatten noch einen anderen Termin.
Das Promenadenbuffet des Quartiersmanagements Hellersdorfer PRomenade. Das Projekt versucht mit verschiedenen Aktionen das Wohngebiet um die Stendaler Str. zu fördern (und auch fordern). Die Bürger sollen nicht nur eine Gemeinschaft bilden, sondern auch insgesamt durch Aktionen wie das heutige Buffet unter dem Motto "Gesunde Ernährung" unterstützt werden.
Ich muss sagen das Projekt ist echt ne feine Sache und die Leute sind super drauf, darum werd ich hier mal offen WERBUNG machen und allen Berlinern die in der Gegend wohnen (oder auch nicht) sich mal eine Aktion anzuschauen oder sich auch zu beteiligen!
In dem Zusammenhang:
BALKONKINO Freitag, 24. August 2007 ab 22.00 Uhr "HERR LEHMANN"
Was gibt es bei dem Wetter schöneres als Freiluft Kino? Also viel Spaß dabei!