Eine kürzlich durchgeführte Studie wies einen ungewöhnlich hohen Anteil von Drogenpartikeln in den spanischen Millionenstädten Madrid und Barcelona auf.
Es ist schon bedenklich, was sich alles in der Luft, die wir atmen, nachweisen lässt, wenn man mal ganz genau hin schaut. Wie Studien immer wieder belegten, befindet sich sogar ein geringer Anteil von Drogenpartikeln in der Luft. Diese lassen sich vor allem in den Millionenstädten nachweisen. So wurde in Rom beispielsweise vor zwei Jahren eine Konzentration von 100 Picogramm Kokain nachgewiesen.
Natürlich ist diese Konzentration weit davon entfernt, gefährlich oder berauschend zu sein. In den spanischen Großstädten Madrid und Barcelona wurde, mit einem Anteil von 850 Picogramm, nun eine acht mal so hohe Konzentraton nachgewiesen. Auch wenn diese Konzentration noch immer nicht gefährlich ist, muss einem eine solche Steigerung der Drogenkonzentration in der Luft zu denken geben.
Von wegen südländisches Temperament!
Quelle: bazonline.de
Luft in spanischen Großstädten Barcelona und Madrid mit hohen Drogenanteilen durchsetzt
Spanische Kneipenwirtin wegen lauter Musik zu über fünf Jahren Gefängnis verurteilt
Ein spanisches Gericht in Barcelona statuierte ein Exempel und verurteilte eine Kneipenwirtin wegen andauernder Ruhestörung zu fünfeinhalb Jahren Haft.
Die Beitreiberin einer Kneipe in der Altstadt von Barcelona bekam die volle Härte des Gesetztes zu spüren. Trotz fehlender Genehmigung hatte sie eine leistungsstarke Musikanlage installiert und bis drei Uhr Nachts damit ihre Nachbarn wach gehalten.
Als Folge der dauernden lauten Musik litten drei Anwohner unter Schlaflosigkeit und Depressionen. Sie klagten gegen die Lärmbelästigung durch die Wirtin und bekamen Recht.
Die Stadtverwaltung ordnete erst den Abbau der Musikanlage an und nach der nicht Befolgung auch die Schließung des Lokals. Als sich die Eigentümerin gegen die Anordnungen widersetzte und die laute Musik weiterlief, schritt die spanische Justiz erbarmungslos ein. Das Gericht in Barcelona wertete die nächtliche Ruhestörung als Folter und Körperverletzung und verurteilte die Besitzerin zu fünfeinhalb Jahren Haft.
Diese höchste, jemals in Spanien für Ruhestörung ausgesprochene, Strafe dürfte ein mahnendes Beispiel für alle Bar- und Kneipenbesitzer sein.
Labels: Barcelona, Ruhestörung, Spanien, Strafe Gefängnis, Wirtin
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